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Pflanzenanzucht auf der Fensterbank: Füllen Sie zunächst die Pflanzerde locker in die Kästen. Leichtes Andrücken gibt der späteren Pflanze Halt. Nun das Saatgut möglichst gleichmäßig einsähen. Bei größeren Saatkörnern ist dies kein Problem. Feine Samen, wie z.B. Mohn kann man mit feinem Sand mischen, so lässt er sich gleichmäßiger ausstreuen. Nun noch einmal leicht andrücken, eine dünne Schicht Erde darüber sieben. Der Behälter kann jetzt an einen sonnigen Platz auf die Fensterbank gestellt werden. Samen haben einen bevorzugten Temperaturbereich, der für ein optimales Keimen wichtig ist. Dieser ist unbedingt einzuhalten. Ebenfalls wichtig zu beachten ist, ob es sich um Licht- oder Dunkelkeimer handelt. Halten Sie die Erde und damit den Samen in der ersten Zeit immer feucht, Zuviel Wasser schadet dagegen, besonders wenn die zarten Sämlinge zuviel abbekommen. Nun noch regelmäßig lüften. Besonders Sämlinge sind anfällig gegen Pilzerkrankungen, und Pilze vermehren sich besonders gut in feuchtwarmer Umgebung. Wenn die Pflänzchen zu wachsen beginnen und sich gegenseitig berühren, ist der Zeitpunkt gekommen, die jungen Pflanzen zu vereinzeln oder zu pikieren. Wenn Sie zu lange warten, wachsen die Wurzeln ineinander und es wird immer schwieriger, sie ohne Verletzungen zu entwirren. Ausserdem würden die Pflanzen mit der Zeit in die Höhe schießen und lang und unansehnlich zu werden. Die Sämlinge verfügen nur über wenige Reserven und sterben schnell ab, wenn sie zu lange unter schlechten Bedingungen wachsen. Schneiden von Forsythien nach der Blüte:
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